Der Knabenchor Berlin


besteht in seiner jetzigen Form seit 1993. Er ist hervorgegangen aus dem ehemaligen Knabenchor der St. Hedwigskathedrale. Die Wurzeln gehen zurück bis in die Gründungszeit des Bistums Berlin. Nach dem Fall der Berliner Mauer und  den damit verbundenen Turbulenzen haben sich der Chorleiter Herr Hecht, sowie die Eltern Regina und Fred Lochmann dazu entschlossen, den Knabenchor mit dem neuen Namen "Knabenchor Berlin", in eigener Regie zu übernehmen. Seitdem hat der Chor in der musisch betonten Stechlinseeschule in Berlin Friedenau eine neue Heimat gefunden. 

Der Chor steht jedem musikalisch interessierten Knaben offen. Es ist  freier Chor ohne religiöse, ideologische, politische Bindung aber auch ohne finanzielle Unterstützung öffentlicher Stellen. Der Chor finanziert sich aus den Auftrittshonoraren und den Beiträgen der Eltern. Im Chor singen zur Zeit Knaben aus 10 verschiedenen Nationen. Das Klima und soziale Umfeld des Chores ist geprägt von Toleranz und Offenheit in einer Gruppe gleich Gesinnter.
In den regelmäßig stattfindenden Meinungsumfragen unter den Chormitgliedern stehen die Freude am Singen und der Spaß am Chor an erster Stelle. Der Chor besteht zur Zeit aus etwa 140 Sängern, die in drei verschiedene Chorgruppen eingeteilt sind.